FAQs
ABAP
Programmiersprache zur Entwicklung von Anwendungen für die betriebswirtschaftliche
Standardsoftware SAP R/3
Account
Elektronisches Konto: Zugangsberechtigung zu den Diensten eines Providers oder Online-Dienstes
(Web, E-Mail, News, IRC)
ADSL
Asymmetric Digital Subscriber Line; asymmetrisches Datenübertragungsverfahren mit hoher
Leistungsfähigkeit
ADV
Automatisierte Datenverarbeitung: zur Abgrenzung von » EDV früher verwendete Bezeichnung
für IT, Informationstechnik. Entscheidend ist danach nicht die Verwendung von Elektronik,
sondern dass die Informationsverarbeitung automatisiert erfolgt
Algorithmus
Eine genaue Vorschrift für die Lösung einer bestimmten Klasse von Aufgaben, Rechen- bzw.
Verarbeitungsregel
alphanumerisch
Der aus Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen bestehende Zeichenvorrat (A - Z, 0 - 9, Rechen-,
Satz- und andere Sonderzeichen).
analog
Darstellung von Informationen durch kontinuierliche Funktionen, z. B. elektrische Schwingungen
(Darstellung von Sprache beim analogen Telefon), Zeigerstellung (Uhr mit Ziffernblatt). Gegensatz:
digital.
Anwender
Organisationseinheit, die Anwendersoftware zur Erfüllung ihrer Aufgaben einsetzt, im
Unterschied zum Benutzer, einer einzelnen Person.
Anwendersoftware (= Anwenderprogramme)
Programm zur Verarbeitung der Anwenderprobleme (im Gegensatz zur Systemsoftware = »
Betriebssystem).
APC
Arbeitsplatzcomputer = » PC (Personal Computer), Kleinrechner für die Unterstützung
eines Arbeitsplatzes, bestehend aus Zentraleinheit mit einem Mikroprozessor, Arbeitsspeicher,
Diskettenlaufwerk und Festplatte als externem Speicher, Tastatur, Monitor, » Maus, zumeist
ergänzt um einen Drucker; Gegensatz: Großrechner oder » Mehrplatzsystem mit »
Datensichtgeräten (» Terminals) als Dialoggeräte.
Applet
Java-Programm, das auf den Rechner des Nutzers übertragen und dort vom Browser ausgeführt
wird.
Arbeitsspeicher
Speicher in der » Zentraleinheit, auf den der » Prozessor unmittelbar zugreifen kann; aus
» Mikrochips aufgebaut und deshalb sehr schnell, aber nicht permanent; alle Befehle und Daten
müssen vor ihrer Verarbeitung in den Arbeitsspeicher übernommen werden.
Array
Ein nach zwei oder mehr Richtungen geordneter und auswertbarer Bereich von Daten oder
Speicherstellen (entspricht einer Matrix = Kreuztabelle).
ASCII (ASCII-Code)
American Standard Code for Information Interchange; ein früher beim APC gebräuchlicher
Code für die Informationsdarstellung, der 7 Bits verwendet, inzwischen sind ISO Latin-1 (8
Bits) und Unicode (16 Bits) üblich. » Code
Assembler
Maschinenorientierte Programmiersprache; Programme die in dieser Sprache geschrieben sind,
müssen vor ihrer Ausführung in die Maschinensprache übersetzt werden durch ein
eigenes "Übersetzungsprogramm" 2. das Übersetzungsprogramm, mit dem das in "Assembler"
geschriebene Programm in die Maschinensprache übersetzt wird.
Ausgabegerät
Teil der Peripherie zur Datenausgabe, z. B. Schnelldrucker, COM-Recorder. Ausgabegerät
kann auch ein Magnet"speicher"gerät sein.
Authentifizierung
Verfahren zur Sicherung der Kommunikation, das gewährleistet, dass der Absender der Daten (im
Internet: des Datenpakets) korrekt ist und die Daten während des Transports nicht
verändert wurden.
Avatar
künstliche Person/Figur, Stellvertreter in Computerspielen und/oder im Internet, in virtuellen
Welten/Planspielen, die menschliche Züge und Rollen annehmen, auch eine virtuelle Rolle
für denjenigen übernehmen kann, der sie gestaltet hat oder steuert. Avatare sind also
Elemente einer virtuellen Welt wie z. B. der virtuellen Parallelwelt "Second Life". Herleitung
und weitere Bedeutungen in Wikipedia ...
B2B
Business-to-Business, auf Geschäftsbeziehungen zwischen zwei oder mehreren Unternehmen
ausgerichtet.
B2C
Business-to-Consumer, auf Geschäftsbeziehungen von Unternehmen mit Endverbrauchern
ausgerichtet.
BASIC
(Beginners All Purpose Symbolic Instruction Code) ist eine einfach zu erlernende »
Programmiersprache.
Bedienerführung
Bestandteil eines Programms, das den Bediener (Benutzer) anweist, Eingaben vorzunehmen oder Befehle
zu geben; durch diese Bedienerführung entfällt das Auswendiglernen der Befehle
(Menü).
Bedienungsoberfläche = Benutzungsoberfläche
Gesamtheit aller Eingabe- und Ausgabemöglichkeiten eines IT-Systems oder Teilsystems, die dem
Bediener zugänglich sind. Sie kann überwiegend hardwaremäßig (z. B. mit
vielen Tasten) oder vorzugsweise softwaremäßig (z. B. mit wenigen Bedienungstasten,
dafür aber mit Befehlen und einer Bildschirmanzeige) gestaltet sein. (Oft: Bediener-/
Benutzeroberfläche genannt)
Benutzer
Eine Person, die Anwendersoftware zur Erfüllung ihrer Aufgaben einsetzt, im Unterschied zum
Anwender = einer Organisationseinheit.
Betriebssystem = Systemsoftware
Die Programme eines Rechensystems, die die Grundlage der Funktionsfähigkeit bilden und
insbesondere die Abwicklung von Programmen steuern; muss auf die verwendete Hardware, insbesondere
den Befehlsvorrat des Prozessors, zugeschnitten sein; umfasst Steuer-, Übersetzungs- und
Dienstprogramme.
Bit
Kleinste Darstellungseinheit für Informationen, kann nur die Bedeutungen binär Null oder
binär Eins annehmen. (Kunstwort, abgeleitet von "binary digit" = Binärziffer).
»Byte, Code
Bit/s
Bit pro Sekunde: Maßeinheit für die Datenübertragung
Bookmark
Englisch für "Lesezeichen". In Bookmarks speichert der Benutzer in seinem Browser die Adressen
von Internet-Seiten - besuchte Seiten lassen sich so schnell und benutzerfreundlich
wiederfinden.
Browser
Programm für die Nutzung des Internet, insbesondere für das Aufsuchen von Adressen, die
Darstellung der Informationen auf dem Bildschirm, usw. Interpretiert auch die Sprache, in der
Internet-Seiten gestaltet worden sind (» HTML). Die dafür entwickelte
Bedienungsoberfläche wird zunehmend auch in andere Programme, z. B. für die
Textverarbeitung, integriert.
Bürokommunikationssystem
Ein IT-System, das die Unterstützung der üblichen Bürofunktionen (Textverarbeitung,
Tabellenkalkulation, Präsentation, Terminplanung, elektronische Kommunikation) und ggf.
zusätzliche Programmleistungen in einem integrierten Gesamtsystem zur Verfügung stellt.
Die Integration ermöglicht wichtige Synergieeffekte (z. B. Übertragung von Daten in
alle Programme, dadurch Vermeidung sog. "Medienbrüche", d. h. mehrfacher Datenerfassung,
schnelle Abstimmung durch jederzeit verfügbare Termininformationen, usw.).
Byte
Folge von acht Bits für die Darstellung von Zeichen, ggf. wird es von einem weiteren
Prüfbit ergänzt. Nach älterer Codierung konnte in einem Byte ein alphanumerischen
Zeichen (Buchstabe, Ziffer, Satzzeichen usw.) gespeichert werden, der moderne internationale
Unicode verwendet für ein Zeichen allerdings 2 Bytes gleich 16 Bits.
CBT
Computer Based Training: Lernen mit Computer-Lernprogramm (WBT: über das "Web" = Internet)
Chip
Bauteil in hochintegrierter Schaltungstechnik, Grundlage der modernen Computertechnologie;
Mikrochip.
CIM
computer-integrated manufacturing: Fertigungsorganisation, bei der die gesamte Produktion durch
integrierte Informationssysteme gesteuert wird.
Client
vereinfacht ein Computer, der vom Benutzer verwendet wird, im Gegensatz zum Server. Von engl.
client = Kunde, Klient. Genauer: Ein Rechner, ein Programm oder ein Prozess (Aktion bei Nutzung
eines Programms), das im Rahmen eines Rechnerverbundes Daten, Geräte (z. B. Drucker) oder
Dienstleistungen nutzt. »Client-Server-Konzept, Server
Client-Server-Konzept, -Architektur
Konzept für die Gestaltung von vernetzten IT-Systemen unter Verzicht auf eine hierarchische
Ordnung; die Zusammenarbeit innerhalb des Systems geschieht quasi durch Dienstleistungen von
Komponenten: Kunden (Clients) fragen nach Daten oder Verarbeitungs- oder Kommunikationsleistungen,
Lieferanten (Server) erbringen sie.
COBOL
(Common Business Oriented Language) ist eine » Programmiersprache, die hauptsächlich
für betriebswirtschaftliche Anwendungen gedacht ist.
Code
Vorschrift zur Verschlüsselung von Informationen, insbesondere von Daten (nach DIN: eine
Vorschrift für die eindeutige Zuordnung (Codierung) der Zeichen eines Zeichenvorrats zu
denjenigen eines anderen Zeichenvorrats), z. B. ASCII, ISO Latin-1, Unicode.
COM
Computer Output on Microfilm; ergibt z. B. » Mikrofiche (Mikrofilm-Karten).
Compiler
Übersetzungsprogramm als Teil des Betriebssystems; übersetzt ein in einer »
problemorientierten Programmiersprache geschriebenes » Anwenderprogramm in die »
Maschinensprache (» Objekt-, » Quellprogramm).
COM-Recorder
Gerät zur Ausgabe von Daten auf Mikrofilm.
Computerdiktat
Verwendung eines Spracherkennungssystems zur Erzeugung von Text als Alternative zum Phonodiktat
oder zur eigenen Eingabe über die Tastatur mit Hilfe eines Textprogramms.
Computersprache
Systematischer Befehlsvorrat einschließlich der Regeln für die Verknüpfung von
Befehlswörtern und Daten zur Steuerung des Computers. >> Maschinensprache, >>
Programmiersprache
Content Management
Management der Inhalte von medialen Angeboten mit dem Ziel, dass diese für die Nutzer / Kunden
relevant und nutzbringend sind, insbesondere Management der Beschaffung und Pflege der Inhalte von
Informationssystemen
Cursor
"Einfügemarke", Stelle auf dem Bildschirm, an der Eingaben gemacht werden können (durch
blinkendes Zeichen markiert).
CPU
"Central Processing Unit" = »Zentraleinheit.
Datei
allgemein: eine Zusammenfassung von gespeicherten Zeichen, die das Betriebssystem als eine Einheit
unter einem Dateinamen verwaltet; eine Datei kann dementsprechend enthalten: Texte oder andere
verarbeitbare Daten, Programme, Programmteile, Befehlsfolgen (Batchdateien) usw.; im Zusammenhang
mit Datenbanken: Gesamtheit aller »Datensätze mit demselben Namen die für
Verarbeitungen gemeinsam verwaltet werden.
Dateldienst
Fernmeldedienst der Deutschen Telekom im Bereich der Datenübertragung. Das Kunstwort Datel ist
aus dem Englischen abgeleitet (Data Telegraph); es ist international üblich und bezeichnet die
Verwendung von Fernmeldewegen für die Datenübertragung.
Daten
Informationen, die für die maschinellen Verarbeitung bestimmt sind oder das Ergebnis
maschineller Verarbeitung darstellen, z. B. die in Datenerfassungsbelegen enthaltenen
Informationen (für Zwecke der Gehaltsberechnung, Stromabrechnung usw.). Sie bestehen aus
Zeichen, die nach festgelegten Regeln verwendet werden.
Datenbank
Eine strukturierte Sammlung von Daten mit dem Ziel, eine effiziente Speicherung, Suche und
Auswertung (einschließlich der Verknüpfung mehrerer Merkmale) zu ermöglichen.
Klassisch gliedert sie sich in mehrere Dateien in der Struktur von Tabellen, die durch ein
Datenbankprogramm erzeugt, mit Daten gefüllt und genutzt werden können,
einschließlich automatisierter Auswertungen (Reports / Berichte). Für kleinere
Anwendungen kann auch ein Kalkulationsprogramm wie Excel verwendet werden, komplexere Anwendungen
z. B. mit Access. Umfangreichere Programmsysteme müssen durch IT-Spezialisten bereit
gestellt werden.
Datenerfassung
Überführung von Daten in maschinenlesbare Form, bei off-line-Datenerfassung in einem
zusätzlichen Arbeitsgang vor Eingabe und Verarbeitung, bei on-line-Datenerfassung fällt
die D. mit der Eingabe zusammen, wie typischerweise bei der »Dialogverarbeitung.
Zusätzlich wird unterschieden zwischen zentraler D. (an einer Stelle zentralisiert; die D.
erfolgt nicht an der Stelle, wo die Daten entstehen oder für die Verwaltung erstmals
verfügbar sind, sondern z. B. im Rechenzentrum) und dezentraler D.: Erfassung der Daten
am Ort der Entstehung bzw. erstmaligen Verfügbarkeit, z. B. durch den Sachbearbeiter bei
»Dialogverarbeitung.
Datenfernverarbeitung
IT-Nutzung, bei der eine Fernübertragung von »Daten und/oder »Programmen
erfolgt.
Datenflussplan (DFP)
Stellt graphisch den Fluss der Daten durch ein Informationssystem dar. Besteht im wesentlichen aus
Sinnbildern für »Datenträger, für das Bearbeiten und dem Sinnbild
"Flusslinie".
Datensatz
Zusammenfassung mehrerer Datenfelder unter einem gemeinsamen Ordnungsbegriff (logischer Satz),
z. B. alle Daten einer Person in einer Personaldatenbank.
Datenschutz
Schutz von personenbezogenen Daten vor Missbrauch bei ihrer Speicherung, Übermittlung,
Veränderung und Löschung (vgl.
Datensicherung
Herkömmlich Maßnahmen zur Sicherung des Datenbestandes, heute wird umfassender von
»Informationssicherheit gesprochen.
Datensichtgerät
»Dialoggerät ohne eigene Verarbeitungskapazität ("nicht-intelligent") zum Anschluss
an einen Zentralrechner, bestehend aus Tastatur, Bildschirm, Steuereinheit mit Pufferspeicher und
evtl. Lichtgriffel oder sonstige Zusatzgeräte; die Funktion eines Datensichtgerätes wird
heute oft von einem »APC übernommen und ermöglicht dann die Inanspruchnahme des
Zentralrechners und lokale Verarbeitung (Weiterverarbeitung der vom Zentralrechner abgerufenen
Informationen.
Datenträger
Ein Mittel, auf dem Daten aufbewahrt werden können. Beispiele sind »Disketten,
»Lochkarten, »Magnetbänder, Papier für Druckausgabe.
Datenträgeraustausch
körperlicher Transport von maschinell lesbaren Datenaufzeichnungen, z. B. von
»Disketten, »Magnetbändern.
Datenverarbeitungssystem
frühere Bezeichnung für IT-System; Computer, DV-Anlage, Datenverarbeitungsanlage,
DV-System, Rechenanlage, Rechensystem, Rechner: alle diese Worte bezeichnen eine heute
ausschließlich elektronisch arbeitende Einheit, die mittels gespeicherter Programme
automatisch Daten verarbeiten, also mathematische, umformende, übertragende und speichernde
Operationen durchführen kann.
Dialoggerät
Teil der »Peripherie, mit dem »Dialogverarbeitung möglich ist (z. B. ein
»Datensichtgerät, heute vor allem der »PC).
Dialogverarbeitung
Die heute übliche Form der Nutzung eines IT-Systems, bei der während der Verarbeitung
eine Kommunikation ("Dialog") zwischen dem Rechner und dem Menschen stattfindet, z. B. Eingabe
über Tastatur, Anzeige der Antwort auf dem Bildschirm; heute auch sprachgesteuert möglich
über Telefon; Gegensatz: »Stapelverarbeitung
digital
aus Zeichen bestehend (Gegensatz: »analog); zumeist: unter Verwendung von »Bits:
binären Zeichen, die nur zwei Bedeutungen ausdrücken können: 0/1 oder ja/nein.
Diskette (= Floppy Disk)
Datenträger, kleine auswechselbare, wiederverwendbare, flexible »Magnetplatte.
Domain
Ein definierter Bereich des Internets, der für die Adressierung verwendet werden kann,
z. B. de als Domain für deutsche Adressen (andere Domains, vor allem gebräuchlich in
den USA: com für Firmen, org für nichtkommerzielle Organisationen, gov für
öffentliche Einrichtungen)
Downsizing
Übertragung bestehender IT-Anwendungen auf kleinere Rechnersysteme, zumeist vom
Großrechner auf Mehrplatzsysteme oder PC-Netzwerke
DV
Abkürzung des Begriffs Datenverarbeitung. Verwendet werden auch die Abkürzungen ADV =
automatisierte Datenverarbeitung und EDV = elektronische Datenverarbeitung; heute als »IT
bezeichnet.
EBCDIC
(Extended Binary Coded Decimal Interchange »Code). Binärcode für die
Verschlüsselung von Zeichen.
EDI
Electronic Data Interchange: Elektronischer Austausch strukturierter Daten zwischen mehreren
Computern bzw. Anwendungssystemen mit dem Ziel weitgehender Automatisierung.
EDIFACT
Electronic Data Interchange for Adminstration, Commerce and Transport: Norm (und Industriestandard)
für den strukturierter Daten strukturierter Daten zwischen unterschiedlichen Rechnern mit dem
Ziel weitgehender Automatisierung.
Einer-für-alle-Prinzip
Prinzip in der Bundesverwaltung, dass IT-Systeme und/oder Programme für typische Anwendungen
ressortübergreifend und "nur einmal" entwickelt, dann aber in allen Ressorts verwendet werden
können.
Eingabegerät
Teil der »Peripherie zur Eingabe von »Programmen und »Daten z. B. Lochkarten-,
Lochstreifen-, Markierungsbeleg-, Klarschriftbelegleser.
E-Mail (auch "Mail" oder "mail"; Schreibweise lt. Duden)
Elektronische Nachricht, die in Netzen übermittelt und auf Servern bereitgestellt wird.
Voraussetzung ist die Zuweisung eines elektronischen Postfaches (E-Mail-Adresse)
EPOS
Elektronisches Personal-, Organisations- und Stellenverwaltungssystem der Bundesverwaltung, das
nach dem Einer-für-alle-Prinzip entwickelt worden ist.
Feld
Zusammenfassung von Zeichen zu einer Bedeutungseinheit innerhalb eines »Datensatzes,
z. B. Feld "Name" innerhalb einer Personaldatei.
file (engl.) »Datei
Fileserver »Server
Firmware
"fest eingebaute" (engl. = firm) Programme, die in permanenten Speicherelement der Zentraleinheit
(ROM oder EPROM) enthalten sind.
Flussdiagramm
graphische Darstellung logischer Ablaufzusammenhänge bei technikgestützter
Informationsverarbeitung oder anderer Abläufe ohne IT, entspricht für den Bereich der IT
dem Programmablaufplan (PAP), der in der IT aber weitgehend überholt ist, weil er
strukturiertes Programmieren nicht unterstützt.
FORTRAN
Abkürzung für "FORmular TRANslation", höhere »Programmiersprache, die im
technisch-wissenschaftlichen Bereich verbreitet ist.
Freeware »Public Domain
Großrechner
("Mainframe"), leistungsstarkes IT-System für sehr anspruchsvolle Verarbeitungen (z. B.
im Bereich der Forschung) oder die Verwaltung sehr großer Datenbestände (z. B.
große Auskunftssysteme), oft auch für den Anschluss zahlreicher »Dialoggeräte,
über die die Leistungen im Teilhaberbetrieb (z. B. Platzbuchung) oder im
Teilnehmerbetrieb (viele Teilnehmer nutzen den Großrechner unabhängig voneinander) in
Anspruch genommen werden können.
Hardware
Die physischen Bestandteile eines Computers (Geräteausstattung) im Unterschied zur Software
(auch: zur Orgware, Paperware).
Hertz, Hz
Schwingungen pro Sekunde, Taktfrequenz für die Verarbeitung und Übermittlung von Daten
(kHz = Kilo-Hertz, MHz = Mega-Hertz)
Hollerith-Zählmaschine
Vorläufer des Computers, von Hollerith entwickelt. Daten wurden auf Lochkarten
übertragen, durch Lesegeräte abgetastet, das Ergebnis durch Zähluhren registriert.
Erstmals erfolgreicher Großeinsatz bei der Volkszählung in den USA 1890.
Host
Rechner, bei dem sich ein Nutzer anmelden kann, um Daten, Rechen- oder Kommunikationsleistung zu
erhalten.
Hot Spot
Einwählpunkt/Einwählbereich in ein WLAN, bei dem ein Nutzer einen leistungsfähigen
drahtlosen Zugang zum Internet erhalten kann. Mit Hot Spots in Hotels, auf öffentlichen
Plätzen usw. kann man sich z. B. mit einem Notebook mit Funkkarte ins Internet
einwählen, Studierenden können im Bereich ihrer Hochschule in das Hochschul-Intranet
gelangen und von dort ins Internet, usw.
HTML
Hypertext Markup Language, eine plattformunabhängige Sprache zum Gestalten (und Lesen) von
Seiten im Internet, genauer: im WWW.
IDV
"individuellen Datenverarbeitung", d. h. Anwendung eines Computerprogramms, das weitgehende
Gestaltungsmöglichkeiten bietet, selbst "programmierbar" ist (z. B. durch die Speicherung
von Befehlsketten als "Makros" in Textverarbeitungs- und Kalkulationsprogrammen, oder durch die
Gestaltung von Auswertungsprogrammen im Rahmen eines Datenbankprogramms).
Information
jedwedes Wissen über Sachverhalte und Sachverhaltselemente (Fakten, Meinungen, Aussagen usw.).
Informationen müssen für den Austausch zwischen Menschen untereinander, zwischen Menschen
und Maschinen oder Maschinen untereinander (Kommunikation) nach vorgegebenen Regeln durch Zeichen
dargestellt werden, um übermittelt werden zu können; vgl. Nachricht, Daten, Kanal.
Informatik
Wissenschaft von der automatisierten Informationsverarbeitung (Kombination der Begriffe
Information und Automatik)
Informationsmanagement
Management des Produktionsfaktors "Information", insbesondere der Beschaffung und Bereitstellung
von Informationen durch Management der Daten, Prozesse und Anwendungen sowie Planung und
Realisierung einer geeigneten Systemarchitektur, Controlling
Informationssicherheit (IT-Sicherheit / Datensicherheit)
Gewährleistung von Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit, Zurechenbarkeit (wer
hat welche Daten oder Systemfunktionen in welcher Weise genutzt) und Revisionsfähigkeit
(Rechtsverbindlichkeit: Beweisbarkeit aller Daten und Vorgänge gegenüber Dritten im
Rechtsverkehr) der Daten und der für ihre Verarbeitung benötigten Vorgänge im
Interesse der informationsverarbeitenden Stelle (durch diese Zielrichtung unterscheidet sich
Informationssicherheit vom Datenschutz). Informationssicherheit/IT-Sicherheit ist eine Aufgabe, mit
diesem Begriff wird aber auch der gewünschte oder erreichte Sicherheitsstand bezeichnet.
Informationssicherheit als Aufgabe ist Folge der Verpflichtung zum Datenschutz.
Informationstechnik (IT)
Alle technischen Mittel, die der maschinellen oder maschinell unterstützten Erzeugung,
Speicherung, Verarbeitung oder Übertragung von Informationen dienen; alle dazu erforderlichen
Komponenten einschließlich der Programme und der technischen Voraussetzungen für die
Kommunikation. International und in der Bundesverwaltung gängige Bezeichnung für die
(Fragen der) technikunterstützte Informationsverarbeitung. Synonym: Informations- und
Kommunikationstechnik (IuK), technikunterstützte Informationsverarbeitung (TUI). Frühere
Bezeichnungen: EDV, ADV, DV
Interface Schnittstelle
Internet
weltweites offenes Netz für den Datenaustausch, das auf freiwilliger Kooperation der Nutzer
beruht. Gegensatz: geschlossene Systeme des LAN und des WAN. Die Offenheit verdankt das Internet
der Vereinbarung einfacher Standards (nur) für die Weiterleitung von Informationen über
Protokolle.
Intranet
Internes, nicht-öffentliches und deshalb nach außen hin abgeschirmtes Netz, das aber wie
das Internet strukturiert ist und die entsprechenden Programme (z. B. die Protokolle TCP/IP)
oder zumindest Benutzungsoberflächen verwendet, z. B. einen Browser.
IP
Abkürzung für "Internet Protocol", »TCP/IP
IPsec
Rahmenregelungen für die Sicherheit im Internet, das Verschlüsselung,
Schlüsselmanagement und Beglaubigung der Daten (Authentifizierung) regelt.
ISDN
Abkürzung für Integrated Services Digital Network: ein einheitliches »digitales Netz
für alle Kommunikationsdienste, insbesondere Sprach-, Text- und Bildkommunikation.
ISO siehe im Allgemeinen Teil
ISO Latin-1
Internationaler Code für die Zeichendarstellung, der mit 8 Bits 256 Zeichen darstellen kann
und der über das englische Alphabet hinaus (ASCII) auch nationale Sonderzeichen z. B. der
deutschen Sprache umfasst. Wegen der Begrenzung auf die Lateinische Schrift als Grundlage wurde der
Unicode als umfassender 16-Bit-Code entwickelt.
IT
»Informationstechnik
IuK
Informations- und Kommunikationstechnik, synonym für Informationstechnik
IV
"Informationsverarbeitung", Informationstechnik
Java
Von der technischen Grundlage (Hardware, Betriebssystem) unabhängige Programmiersprache, die
vor allem für die Programmierung für das Internet entwickelt wurde. »Applet
Kanal
technisches Mittel zum Transport von Nachrichten (vom „Sender“ zum
„Empfänger“), d. h. von in übermittlungsfähiger Weise dargestellten
Informationen
Klarschriftbeleg
Visuell und maschinell lesbarer Papierbeleg, bei dem die Schriftzeichen aufgrund ihrer optischen
Eigenschaften maschinell erkannt werden.
Kommunikation
Übermittlung von Informationen und Nachrichten
Kryptographie
Lehre von der Verschlüsselung von Informationen bzw. Nachrichten als Schutz der
Vertraulichkeit (»Informationssicherheit)